Innenputz - welcher ist der Richtige?
Ein guter Putz braucht viel Erfahrung und Fachkenntnis, denn nicht jeder Putz hält auf jedem Untergrund. Für die verschiedensten Untergründe wie Ziegel, Beton, Gasbeton, Leichtbauplatten, Fachwerkswänden, tragfähige Altputze, Dämmplatten oder Bruchsteinmauerwerk wählen wir unter Berücksichtigung von Funktion und Beanspruchung den jeweils geeignetsten Putz aus Gips, Kalk oder Kalkzement. Wichtig sind neben den richtigen Materialien auch die fachgerechte Verarbeitung und der richtige Aufbau der einzelnen Schichten. Nur wenn alle diese Punkte beachtet werden kann der Putz seine Funktion einwandfrei erfüllen.
Innenputz reguliert die Luftfeuchtigkeit und hilft als Brandschutz
Innenputze werden in der Regel als Gipsputze (Mörtelgruppe IV) ausgeführt und können als Untergrund für Tapeten, Strukturputze oder sonstiger Wandbeläge dienen. Der Gips als wesentlicher, natürlicher Bestandteil reguliert selbsttätig die Luftfeuchtigkeit eines Raumes. Durch seine poröse Struktur saugt er je nach Raumklima Feuchtigkeit auf oder gibt sie wieder ab. Bei Hitze wird das Kristallwasser des Gipses wieder frei und hilft als Brandschutz. An stark beanspruchten Gebäudeteilen wie Treppenhäusern, Kellern, Bädern oder Feuchträumen kommen auch Putze der Mörtelgruppe I bis III zur Anwendung.
Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der Materialien und Struktur-Techniken!